Weiden
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Mitch BT
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Carvetto
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Von der Datenbank:
1989/1990 - 2.Bundesliga
Spieltag: 3837363534333231302928272625242322212019181716151413121110987654321 Spiele von: Alemannia AachenSpVgg BayreuthBlau-Weiß 90 BerlinHertha BSC BerlinEintracht BraunschweigSV Darmstadt 98MSV DuisburgRot-Weiß EssenSC FreiburgHannover 96KSV Hessen KasselFortuna KölnSV MeppenPreußen MünsterVfL Osnabrück1. FC SaarbrückenFC Schalke 04Stuttgarter KickersSpVgg UnterhachingSG Wattenscheid 09
38. Spieltag
17.05.1990 18:00 Fortuna Köln Preußen Münster 2:5
17.05.1990 18:00 SG Wattenscheid 09 SV Darmstadt 98 0:0
17.05.1990 18:00 1. FC Saarbrücken SpVgg Bayreuth 0:0 Details
17.05.1990 18:00 Alemannia Aachen Stuttgarter Kickers 2:1
17.05.1990 18:00 Eintracht Braunschweig MSV Duisburg 4:1
17.05.1990 18:00 Rot-Weiß Essen Hannover 96 4:3
17.05.1990 18:00 VfL Osnabrück FC Schalke 04 3:1
17.05.1990 18:00 SC Freiburg SV Meppen 6:1
17.05.1990 18:00 Blau-Weiß 90 Berlin SpVgg Unterhaching 3:2
17.05.1990 18:00 KSV Hessen Kassel Hertha BSC Berlin 2:0
Tabelle:
Verein Spiele Tore Tordiff. Punkte
1. Hertha BSC Berlin 38 65:39 +26 53:23
2. SG Wattenscheid 09 38 70:35 +35 51:25
3. 1.FC Saarbrücken 38 58:33 +25 46:30
4. Stuttgarter Kickers (A) 38 68:48 +20 45:31
5. FC Schalke 04 38 69:51 +18 43:33
6. Rot-Weiß Essen 38 49:46 +3 42:34
7. Eintracht Braunschweig 38 55:51 +4 39:37
8. Hannover 96 (A) 38 53:43 +10 38:38
9. Blau-Weiß 90 Berlin 38 46:52 -6 37:39
10. MSV Duisburg (N) 38 50:58 -8 37:39
11. SV Meppen 38 47:57 -10 36:40
12. Preußen Münster (N) 38 45:65 -20 36:40
13. SC Freiburg 38 53:52 +1 34:42
14. Fortuna Köln 38 48:60 -12 34:42
15. VfL Osnabrück 38 58:69 -11 33:43
16. SV Darmstadt 98 38 43:55 -12 33:43
17. Hessen Kassel (N) 38 35:64 -29 33:43
18. SpVgg Bayreuth 38 54:59 -5 31:45
19. Alemannia Aachen 38 52:63 -11 30:46
20. SpVgg Unterhaching (N) 38 43:61 -18 29:47
Absteiger aus der 1.Liga: SV Waldhof Mannheim, FC Homburg
Aufsteiger aus den Oberligen: FC Schweinfurt 05, FSV Mainz 05, TSV Havelse, VfB Oldenburg
1989/1990 - 2.Bundesliga
Spieltag: 3837363534333231302928272625242322212019181716151413121110987654321 Spiele von: Alemannia AachenSpVgg BayreuthBlau-Weiß 90 BerlinHertha BSC BerlinEintracht BraunschweigSV Darmstadt 98MSV DuisburgRot-Weiß EssenSC FreiburgHannover 96KSV Hessen KasselFortuna KölnSV MeppenPreußen MünsterVfL Osnabrück1. FC SaarbrückenFC Schalke 04Stuttgarter KickersSpVgg UnterhachingSG Wattenscheid 09
38. Spieltag
17.05.1990 18:00 Fortuna Köln Preußen Münster 2:5
17.05.1990 18:00 SG Wattenscheid 09 SV Darmstadt 98 0:0
17.05.1990 18:00 1. FC Saarbrücken SpVgg Bayreuth 0:0 Details
17.05.1990 18:00 Alemannia Aachen Stuttgarter Kickers 2:1
17.05.1990 18:00 Eintracht Braunschweig MSV Duisburg 4:1
17.05.1990 18:00 Rot-Weiß Essen Hannover 96 4:3
17.05.1990 18:00 VfL Osnabrück FC Schalke 04 3:1
17.05.1990 18:00 SC Freiburg SV Meppen 6:1
17.05.1990 18:00 Blau-Weiß 90 Berlin SpVgg Unterhaching 3:2
17.05.1990 18:00 KSV Hessen Kassel Hertha BSC Berlin 2:0
Tabelle:
Verein Spiele Tore Tordiff. Punkte
1. Hertha BSC Berlin 38 65:39 +26 53:23
2. SG Wattenscheid 09 38 70:35 +35 51:25
3. 1.FC Saarbrücken 38 58:33 +25 46:30
4. Stuttgarter Kickers (A) 38 68:48 +20 45:31
5. FC Schalke 04 38 69:51 +18 43:33
6. Rot-Weiß Essen 38 49:46 +3 42:34
7. Eintracht Braunschweig 38 55:51 +4 39:37
8. Hannover 96 (A) 38 53:43 +10 38:38
9. Blau-Weiß 90 Berlin 38 46:52 -6 37:39
10. MSV Duisburg (N) 38 50:58 -8 37:39
11. SV Meppen 38 47:57 -10 36:40
12. Preußen Münster (N) 38 45:65 -20 36:40
13. SC Freiburg 38 53:52 +1 34:42
14. Fortuna Köln 38 48:60 -12 34:42
15. VfL Osnabrück 38 58:69 -11 33:43
16. SV Darmstadt 98 38 43:55 -12 33:43
17. Hessen Kassel (N) 38 35:64 -29 33:43
18. SpVgg Bayreuth 38 54:59 -5 31:45
19. Alemannia Aachen 38 52:63 -11 30:46
20. SpVgg Unterhaching (N) 38 43:61 -18 29:47
Absteiger aus der 1.Liga: SV Waldhof Mannheim, FC Homburg
Aufsteiger aus den Oberligen: FC Schweinfurt 05, FSV Mainz 05, TSV Havelse, VfB Oldenburg
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Carvetto
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SpVgg Weiden 4:3 SpVgg Bayreuth
Von der Weidener Seite:
SpVgg Weiden: Romeis - Busch, Zakrzewski, Reichl (60. Regler), Schecklmann-
Rösl, Wolf, Kohl, Skop - Bafra, Schrepel
SpVgg Bayreuth: Bergmann - Demel, Füssmann-, Mayr, Deffner - Seufert,
Contala, Konjevic, Arancino - Fischer (23. Gashi), Sajaia
Schiedsrichter: Kai Täuber (Seehausen)
Zuschauer: 650
Tore: 1:0 Sajaja (4.), 1:1 Schrepel (16.), 2.1 Demel (22.), 2:2 Busch (22.),
3:2 Sajaia (61.), 3:3 Wolf (77.), 4:3 Bafra (78.).
WEIDEN(han). Die SpVgg Weiden siegte zwar mit 4:3 (2:2) über den
frischgebackenen Fußball Bayernligameister SpVgg Bayreuth, hat aber nun nur noch den
Hauch einer Chance auf den Relegationsplatz. Nur wenn der SSV Jahn Regensburg
2000 seine Lizenz verliert, dann darf die SpVgg bereits am Freitag gegen die
punktgleiche Mannschaft SC Schwabach 04 um den Relegationsplatz spielen. Dies
ist alles Theorie und die nötigen Punkte hat Coach Thomas Brunner und sein
Team schon einige Spiele zuvor unüberlegt hergeschenkt. Die gutgelaunten
Bayreuther gingen mit 1:0 durch Mikhail Sajaia in Führung (4.). Florian Schrepel
machte sein 20igstes Tor in dieser Saison per Außenrist zum 1:1 (16.). Das
muntere Spielchen ging weiter Marcel Busch Kopfball 2:1 (22.) und Benjamin Demel
zum 2:2 (24.). Nach dem Seitenwechsel erneut die Truppe von Erfolgstrainer
Gino Lettieri. Sajaia zum 3:2. Danach erst besann sich Weiden auf die
allerletzte Chance und gab Gast. Innerhalb von zwei Minuten stand es 4:3 durch Matthias
Wolf und Turan Bafra (77./78.). Danach stürmten drei Halbnackte Bayreuther
den Platz, zur Freude der Fans. Die hatten dann beim gemütlichen
Saisonausklang noch einmal die Chance auf einen Saisonrückblick aus Sicht des Weidener
Trainers Brunner und Vorstand Michael Fritsch. Es sei das Nervenkostüm der
Mannschaft gewesen, das immer wieder eingebrochen sei, so Brunner. Die Leistung in
der Rückrunde sei schuld daran, am Ende Landesliga Mitte spielen zu müssen,
so Fritsch.
Dieser überreichte Andrea Jäger als treuem Fan der ersten Mannschaft ein
Trikot von Markus Babbel vom VfB Stuttgart. Da sie ein glühender Fan der
Stuttgarter ist. Bemerkenswert die lautstarke Unterstützung der D-Junioren, die ihre
Mannschaft 90 Minuten zum Sieg brüllten.
Von der Weidener Seite:
SpVgg Weiden: Romeis - Busch, Zakrzewski, Reichl (60. Regler), Schecklmann-
Rösl, Wolf, Kohl, Skop - Bafra, Schrepel
SpVgg Bayreuth: Bergmann - Demel, Füssmann-, Mayr, Deffner - Seufert,
Contala, Konjevic, Arancino - Fischer (23. Gashi), Sajaia
Schiedsrichter: Kai Täuber (Seehausen)
Zuschauer: 650
Tore: 1:0 Sajaja (4.), 1:1 Schrepel (16.), 2.1 Demel (22.), 2:2 Busch (22.),
3:2 Sajaia (61.), 3:3 Wolf (77.), 4:3 Bafra (78.).
WEIDEN(han). Die SpVgg Weiden siegte zwar mit 4:3 (2:2) über den
frischgebackenen Fußball Bayernligameister SpVgg Bayreuth, hat aber nun nur noch den
Hauch einer Chance auf den Relegationsplatz. Nur wenn der SSV Jahn Regensburg
2000 seine Lizenz verliert, dann darf die SpVgg bereits am Freitag gegen die
punktgleiche Mannschaft SC Schwabach 04 um den Relegationsplatz spielen. Dies
ist alles Theorie und die nötigen Punkte hat Coach Thomas Brunner und sein
Team schon einige Spiele zuvor unüberlegt hergeschenkt. Die gutgelaunten
Bayreuther gingen mit 1:0 durch Mikhail Sajaia in Führung (4.). Florian Schrepel
machte sein 20igstes Tor in dieser Saison per Außenrist zum 1:1 (16.). Das
muntere Spielchen ging weiter Marcel Busch Kopfball 2:1 (22.) und Benjamin Demel
zum 2:2 (24.). Nach dem Seitenwechsel erneut die Truppe von Erfolgstrainer
Gino Lettieri. Sajaia zum 3:2. Danach erst besann sich Weiden auf die
allerletzte Chance und gab Gast. Innerhalb von zwei Minuten stand es 4:3 durch Matthias
Wolf und Turan Bafra (77./78.). Danach stürmten drei Halbnackte Bayreuther
den Platz, zur Freude der Fans. Die hatten dann beim gemütlichen
Saisonausklang noch einmal die Chance auf einen Saisonrückblick aus Sicht des Weidener
Trainers Brunner und Vorstand Michael Fritsch. Es sei das Nervenkostüm der
Mannschaft gewesen, das immer wieder eingebrochen sei, so Brunner. Die Leistung in
der Rückrunde sei schuld daran, am Ende Landesliga Mitte spielen zu müssen,
so Fritsch.
Dieser überreichte Andrea Jäger als treuem Fan der ersten Mannschaft ein
Trikot von Markus Babbel vom VfB Stuttgart. Da sie ein glühender Fan der
Stuttgarter ist. Bemerkenswert die lautstarke Unterstützung der D-Junioren, die ihre
Mannschaft 90 Minuten zum Sieg brüllten.
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Locke
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- Registriert: 19 Mai 2005, 22:00
- Wohnort: Region der Mandelbäume, Feigen und Tigermücken
06.06.2005 | Netzcode: 10724675
Abschied mit erhobenem Haupt
SpVgg Weiden beendet Saison mit 4:3-Sieg gegen Regionalliga-Aufsteiger SpVgg Bayreuth
Weiden. (wf) Eine mehr als seltsame Saison-Ausbeute 2004/05 zeichnet die SpVgg Weiden aus: Von den vier Startpartien und den vier Schlussrunden gewann sie jeweils drei, in den dazwischen liegenden 26 Spielen aber gingen die Wasserwerkler nur zwei Mal als Sieger vom Platz.
Macht in der Summe eine lange Strecke ständigen Versagens, 35 Punkte als Gesamtlohn unzulänglicher Bemühungen sowie die Verbannung aus der Fußball-Bayernliga als Vorletzter des 18er-Klassements. Nur im Falle der Degradierung des SSV Jahn Regensburg aus der Regionalliga würde sich den Schwarz-Blauen die Möglichkeit des Verbleibes über drei gewonnene Ausscheidungs-Runden eröffnen, doch darf dieser Rettungsweg getrost als Fantasiegebilde betrachtet werden.
Harte Nüsse zu knacken
Immerhin verabschieden sich Thomas Brunner und seine Jungs dank den Erfolgen bei Greuther Fürth (4:2) und zum Finale sogar über Meister und Regionalliga-Aufsteiger Bayreuth (4:3) erhobenen Hauptes aus dem Oberhaus. Als tüchtiger Mutmacher sind beide Ergebnisse allemal brauchbar, wenngleich die Macher einer möglichst schlagkräftigen Landesliga-Formation zwei ganz harte Nüsse zu knacken haben: Zum einen hinsichtlich der Nachfolger des abwandernden 30-Tore-Sturmes Florian Schrepel/ Turan Bafra und des weiteren zur Verstärkung des allzu leicht und viel zu häufig ausgehebelten Abwehrblocks.
Nicht von ungefähr steckten die Weidener mit 74 die meisten Gegentore des Wettbewerbs ein, während sie in der Wertung der geschossenen Treffer dank 51 Erfolgen (das sind zehn mehr gegenüber der Vorsaison und acht mehr als vor zwei Jahren) zusammen mit den Greuthern den neunten Tabellenplatz belegen.
Ansonsten ist der Sieg über die Oberfranken - da darf es gar keine Illusion geben - zu guten Teilen dem bereits seit acht Tagen feststehenden Titelgewinn des Gastes zu verdanken. Dessen ausgiebige Feiern der letzten Tage gingen auf Kosten zwischenzeitlich nachlassender Konzentration und in diesen Phasen schlug die SpVgg Weiden beherzt und rigoros zu. Angetreten war der Meister in derzeit verfügbarer Bestbesetzung. Er erlitt zwar den frühen Verlust von Torjäger Andreas Fischer wegen Fußverletzung, zeigte aber dennoch auf vielfältige Weise den obligatorischen Unterschied zwischen Primus und Kellerkind unmissverständlich auf.
Gleich nach vier Minuten hatte die hüftsteife Hintermannschaft des Gastgebers zum ersten Mal das Nachsehen, da Mikheil Sajaia auf perfekte Vorbereitung des schnellfüßigen Stefan Seufert kaum mehr etwas falsch machen konnte. Das folgende "Päuschen" der Altstädter freilich drehte den Spieß durch Florian Schrepel (19. Tor auf kurzes Zuspiel Peter Schecklmanns) sowie Köpfler von Marcel Busch nach Flanke Thomas Rösls. Sogleich konterte Benjamin Demel mit seinem ersten Treffer der Punkterunde zum 2:2. Auch nach Wiederanpfiff des wunderbar die Dinge ihren Lauf lassenden Unparteiischen labte sich die dank kräftigen Bayreuther Fan-Unterstützung (von denen sich drei Fehlgesteuerte kurz vor Schluss gar als "Flitzer" versuchten) auf ansehnliche 600 Köpfe angewachsene Kulisse am munteren Treiben, das von keinerlei Taktik und Vorsicht geprägt war.
SpVgg schlägt zurück
Die Partie stand nach dem Wechsel geraume Weile im Zeichen der Lettieri-Jungs, die nach Mikheil Sajaias zweitem Erfolg (völlig unbehelligt durfte der Georgier einlochen) klar auf der Siegesstraße marschierten und ohne weiteres ein oder zwei Tore hätten nachlegen können. Als aber der Kelch mehrfach an den Einheimischen vorüberging und sich Lukas Zakrzewski sogar als letzte Instanz zwischen den eigenen Pfosten bewährte, schöpften die Weidener neuen Mut und brachten die Partie binnen 100 Sekunden in ihre Gewalt.
Auf feines Zuspiel Florian Schrepels glich Matthias Wolf zum 3:3 aus und Turan Bafra versenkte einen Flankenball Thomas Rösls per Kopf - ein ausgesprochen rares Kunststück des Röslauers - zum glücklichen 4:3-Sieg der Wasserwerkler im oberfränkischen Gehäuse. Das wurde delikater Weise vom an allen vier Gegentoren schuldlosen früheren Nürnberger Cluberer Christian Bergmann gehütet, der in der kommenden Meisterschaft möglicherweise "Denkmal" Peter Romeis Konkurrenz macht.
Quelle: http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/724675-134,1,0.html
Abschied mit erhobenem Haupt
SpVgg Weiden beendet Saison mit 4:3-Sieg gegen Regionalliga-Aufsteiger SpVgg Bayreuth
Weiden. (wf) Eine mehr als seltsame Saison-Ausbeute 2004/05 zeichnet die SpVgg Weiden aus: Von den vier Startpartien und den vier Schlussrunden gewann sie jeweils drei, in den dazwischen liegenden 26 Spielen aber gingen die Wasserwerkler nur zwei Mal als Sieger vom Platz.
Macht in der Summe eine lange Strecke ständigen Versagens, 35 Punkte als Gesamtlohn unzulänglicher Bemühungen sowie die Verbannung aus der Fußball-Bayernliga als Vorletzter des 18er-Klassements. Nur im Falle der Degradierung des SSV Jahn Regensburg aus der Regionalliga würde sich den Schwarz-Blauen die Möglichkeit des Verbleibes über drei gewonnene Ausscheidungs-Runden eröffnen, doch darf dieser Rettungsweg getrost als Fantasiegebilde betrachtet werden.
Harte Nüsse zu knacken
Immerhin verabschieden sich Thomas Brunner und seine Jungs dank den Erfolgen bei Greuther Fürth (4:2) und zum Finale sogar über Meister und Regionalliga-Aufsteiger Bayreuth (4:3) erhobenen Hauptes aus dem Oberhaus. Als tüchtiger Mutmacher sind beide Ergebnisse allemal brauchbar, wenngleich die Macher einer möglichst schlagkräftigen Landesliga-Formation zwei ganz harte Nüsse zu knacken haben: Zum einen hinsichtlich der Nachfolger des abwandernden 30-Tore-Sturmes Florian Schrepel/ Turan Bafra und des weiteren zur Verstärkung des allzu leicht und viel zu häufig ausgehebelten Abwehrblocks.
Nicht von ungefähr steckten die Weidener mit 74 die meisten Gegentore des Wettbewerbs ein, während sie in der Wertung der geschossenen Treffer dank 51 Erfolgen (das sind zehn mehr gegenüber der Vorsaison und acht mehr als vor zwei Jahren) zusammen mit den Greuthern den neunten Tabellenplatz belegen.
Ansonsten ist der Sieg über die Oberfranken - da darf es gar keine Illusion geben - zu guten Teilen dem bereits seit acht Tagen feststehenden Titelgewinn des Gastes zu verdanken. Dessen ausgiebige Feiern der letzten Tage gingen auf Kosten zwischenzeitlich nachlassender Konzentration und in diesen Phasen schlug die SpVgg Weiden beherzt und rigoros zu. Angetreten war der Meister in derzeit verfügbarer Bestbesetzung. Er erlitt zwar den frühen Verlust von Torjäger Andreas Fischer wegen Fußverletzung, zeigte aber dennoch auf vielfältige Weise den obligatorischen Unterschied zwischen Primus und Kellerkind unmissverständlich auf.
Gleich nach vier Minuten hatte die hüftsteife Hintermannschaft des Gastgebers zum ersten Mal das Nachsehen, da Mikheil Sajaia auf perfekte Vorbereitung des schnellfüßigen Stefan Seufert kaum mehr etwas falsch machen konnte. Das folgende "Päuschen" der Altstädter freilich drehte den Spieß durch Florian Schrepel (19. Tor auf kurzes Zuspiel Peter Schecklmanns) sowie Köpfler von Marcel Busch nach Flanke Thomas Rösls. Sogleich konterte Benjamin Demel mit seinem ersten Treffer der Punkterunde zum 2:2. Auch nach Wiederanpfiff des wunderbar die Dinge ihren Lauf lassenden Unparteiischen labte sich die dank kräftigen Bayreuther Fan-Unterstützung (von denen sich drei Fehlgesteuerte kurz vor Schluss gar als "Flitzer" versuchten) auf ansehnliche 600 Köpfe angewachsene Kulisse am munteren Treiben, das von keinerlei Taktik und Vorsicht geprägt war.
SpVgg schlägt zurück
Die Partie stand nach dem Wechsel geraume Weile im Zeichen der Lettieri-Jungs, die nach Mikheil Sajaias zweitem Erfolg (völlig unbehelligt durfte der Georgier einlochen) klar auf der Siegesstraße marschierten und ohne weiteres ein oder zwei Tore hätten nachlegen können. Als aber der Kelch mehrfach an den Einheimischen vorüberging und sich Lukas Zakrzewski sogar als letzte Instanz zwischen den eigenen Pfosten bewährte, schöpften die Weidener neuen Mut und brachten die Partie binnen 100 Sekunden in ihre Gewalt.
Auf feines Zuspiel Florian Schrepels glich Matthias Wolf zum 3:3 aus und Turan Bafra versenkte einen Flankenball Thomas Rösls per Kopf - ein ausgesprochen rares Kunststück des Röslauers - zum glücklichen 4:3-Sieg der Wasserwerkler im oberfränkischen Gehäuse. Das wurde delikater Weise vom an allen vier Gegentoren schuldlosen früheren Nürnberger Cluberer Christian Bergmann gehütet, der in der kommenden Meisterschaft möglicherweise "Denkmal" Peter Romeis Konkurrenz macht.
Quelle: http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/724675-134,1,0.html
Also gut, einigen wir uns auf unentschieden.
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Die Oldschdod lebt!
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motorhorst
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